23 Juni 2011

Erst kino.to, dann drei.to, welches Portal wird als Nächstes geschlossen?

Von cweber

Kategorie News

Nach dem die Internetseite kino.to vor wenigen Tagen aufgrund erfolgreicher Ermittlungen der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.) beschlagnahmt worden ist und die Betreiber in Untersuchungshaft sitzen (siehe hierzu unseren Beitrag vom 10.6.2011), hat der Betreiber der Plattform drei.to die Internetseite freiwillig vom Netz genommen. Laut Informationen der GVU ist der Grund dafür die Angst des Betreibers vor strafrechtlicher Verfolgung. Auf der Internetseite von drei.to waren illegale Links zu 1,5 Millionen Konsolenspielen, Videos und Musikalben hinterlegt.
Die Ermittler der GVU und von SAFE (Schweizerische Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie) waren den Betreibern der Seite drei.to schon seit Jahren auf der Spur. Auch im Fall drei.to wurden mit dem illegalen Angebot von urheberrechtlich geschütztem Material jahrelang hohe Gewinne gemacht. Während der Vernehmungen gab ein ehemaliger Betreiber der Seite an, er habe mit der Seite drei.to über 40.000 Schweizer Franken im Monat verdient. Gegen den früheren Betreiber erging ein Strafbefehl wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung.

Pressemitteilung der GVU

RA Christian Kramarz, LL.M. 23.06.2011

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